Nissan Qashqai +2

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Nissan Qashqai +2

Auch wenn sie optisch und mechanisch sehr ähnlich sind, hat Nissan bei der Konstruktion der praktischen 7-Sitzer-Variante einige fundamentale Änderungen an der Struktur des QASHQAI vorgenommen.

Die Hauptunterschiede bei den Abmessungen:

  • Radstand um 135 mm auf 2.765 mm verlängert
  • Höhe um 38 mm auf 1.646 mm gestiegen
  • Gesamtlänge nimmt um 210 mm auf 4.525 mm zu
  • Kopffreiheit um 16 mm für Fahrer und Beifahrer erhöht
  • Kniefreiheit um 23 mm verbessert
  • Ladevolumen auf bis zu 550 Liter angewachsen
  • Ladekantenhöhe um 13 mm auf 770 mm abgesenkt

Der QASHQAI+2 übernimmt viele Design-Elemente des Original-Entwurfs. Doch im direkten Vergleich beider Autos werden schnell deutliche Unterschiede sichtbar. Die Gesamtlänge wuchs um 210, der Radstand um 135 mm. Nur so ist sichergestellt, dass bis zu 7 Personen komfortabel in der Kabine Platz finden.

Damit auch in der 3. Reihe die Kopffreiheit ausreichend hoch ist, hat Nissan die Dachlinie des QASHQAI+2 gestreckt und das Heck insgesamt neu gestaltet. Folge ist ein noch dynamischeres und höheres Profil. Auch die 4 seitlichen Türen wurden neu gestaltet: Die Fensterrahmen am vorderen Einstieg verlaufen nun steiler zur neuen Dachlinie, während die hinteren Scheiben um 135 mm verlängert wurden und ebenfalls quadratischere Ausschnitte erhielten. Die Verlängerung der hinteren Türen verbessert natürlich auch den Einstieg in den Fond des neuen Nissan.

Die vergrößerten Dreiecksfenster im Bereich der hinteren Dachsäulen spenden auch den ganz hinten sitzenden Insassen ein helles und luftiges Ambiente. Weitere Unterschiede zum 5-sitzigen QASHQAI sind die neu geformte Heckklappe mit tiefer heruntergezogener Heckscheibe sowie ein modifizierter Stoßfänger mit kegelförmig zugespitzten Aussparungen für die runden Reflektoren.

Individueller Kühlergrill

Aber auch an der Frontpartie setzt der QASHQAI+2 durch einen neu gestalteten Kühlergrillmit silberfarbenen Lamellen eine eigene Duftmarke.

Dem neuen QASHQAI+2 vorbehalten ist ein neuer Kühlergrill mit 4 silberfarbenen Lamellen, die das zentral platzierte Nissan-Logo einrahmen. Um das Potenzial des Autos und den starken Charakter der Frontpartie weiter zu betonen, setzt sich das zentrale, U-förmige Element des Grills nach oben bis in die kräftigen Längsrippen der Motorhaube fort.

Veränderte Fahrwerksabstimmung

Um das durch die größeren Abmessungen um bis zu 100 kg angestiegene Gesamtgewicht und die damit verbundene höhere Zuladung zu kompensieren, haben die Nissan-Fahrwerkstechniker für den QASHQAI+2 sowohl das Fahrwerks-Setup als auch die Auslegung der Servolenkung angepasst. Das Bremssystem erhielt größere Scheiben für die Vorderachse, um das höhere Gewicht sicher zu verzögern.

Für alle technischen Modifikationen am neuen QASHQAI+2 zeichnet das technische Entwicklungszentrum von Nissan Europa (NTCE) in Cranfield (Großbritannien) verantwortlich.

Exterieur

Die Arbeiten an der 7-sitzigen Familienversion hatten schon vor der Einführung des Ur-QASHQAI begonnen. Auf einen Blick:

  • Innovatives Crossover-Design
  • Mix aus Agilität und Stärke
  • Familienähnlichkeit mit dem Original-QASHQAI
  • Entwurf des Designcenters von Nissan Europa in London

Der 2006 auf dem Pariser Salon präsentierte Original-QASHQAI war das erste komplett von Nissan Design Europe (NDE) verantwortete Projekt. Das Center ist in der Rotunda, einem in den 1960er Jahren nahe des Grand Union Kanals im Londoner Stadtteil Paddington errichteten Gebäude, untergebracht. In diesem unter Denkmalschutz stehenden Hochsicherheitsgebäude erwuchs der QASHQAI+2 dann aus den Formen und Designentwürfen des 5-sitzigen Ur-Modells.

Die obere Hälfte der Karosserie suggeriert Agilität, während die durch starke Schultern und ausgestellte Radläufe bestimmte untere Zone Stärke betont.

Lang gestreckte Silhouette

Dynamisch angewinkelte A-Säulen, deutlich verlängerte Seitenfenster und eine lang gestreckte, in einer kecken Spoilerkante endende Dachpartie setzen diese Nissan-Modelle deutlich von den kantigen Formen eines herkömmlichen SUV ab.

Dank des längeren Radstands und der zusätzlichen 3. Sitzreihe weicht der QASHQAI+2 deutlich vom Original ab. Die höhere und längere Dachpartie beschert dem 7-Sitzer ein elegantes Seitenprofil. Das gläserne Panoramadach lässt den Innenraum hell und luftig wirken, zugleich unterstreicht die serienmäßige Dachreling den Längenzuwachs gegenüber der Kurz-Version auch optisch.

Größeres 3. Seitenfenster und modifizierte Heckklappe

Weitere Abweichungen im Design betreffen die Form des 3. Seitenfensters – es ist sowohl länger als auch höher, um so den Passagieren der 3. Reihe eine bessere Sicht nach außen zu ermöglichen. Auch die Heckklappe (mit tiefer heruntergezogenem Fenster) und die Ausformung des hinteren Stoßfängers samt kegelförmigem Gehäuse für die Rückstrahler setzen den +2 deutlich von seinem Baureihenbruder ab.

Typische Designzitate eines SUV am Nissan QASQHAI sind die steil stehende Fahrzeug-Nase sowie die schwarz abgesetzten seitlichen Rammschutzleisten und unteren Stoßfängerpartien. Auch die leicht erhöhte Bodenfreiheit gibt einen dezenten Hinweis auf das erweiterte Einsatzspektrum. Subtil ausgestellte Radläufe und eine auf halber Höhe der Türen verlaufende Lichtkante lockern die relativ großen Metallflächen geschickt auf, indem sie gezielt Lichtreflexionen zulassen.

Größtes Glasdach seiner Klasse

Das bereits beim QASHQAI sehr beliebte, jedoch aufpreispflichtige Panoramadach gehört beim +2 zur Serienausstattung. Das Glasdach ist nochmals 140 mm länger als im kurzen Modell und damit das größte seiner Klasse. Es verfügt über eine elektrisch auf einfachen Knopfdruck aktivierbare Blende.

Das große, fest installierte Panorama-Glasdach gehört beim QASHQAI+2 durchgehend zur Serienausrüstung. Mit den Maßen 1.177 mal 880 mm ist es das größte seiner Klasse und erstreckt sich über alle 3 Sitzreihen. Das laminierte Glas filtert schädliche UV-Strahlen aus und beugt einer zu starken Aufheizung vor.

Als zusätzlicher Schutz vor direkt einstrahlender Sonne wirkt eine auf Knopfdruck automatisch ausfahrende Sonnenblende. Auch das dunkel getönte Privacy-Glas für alle Scheiben ab der B-Säule wirkt wärmedämmend.

Leuchteinheiten stellen Verbindung zu den Seitenflanken her

Durch um die Fahrzeugecken herumgezogene Scheinwerfer und Rückleuchten schufen die Designer bei beiden Modellen eine optische Verbindung zu den Seitenflanken. Die Heckleuchten sind aerodynamisch geformt und folgen der Kontur der hinteren „Hüften“, wo sie einen auffälligen Farbtupfer setzen. Zugunsten einer maximalen Laderaumbreite sind die Rückleuchten zweigeteilt und werden um eine im Dachspoiler integrierte dritte Bremsleuchte ergänzt.

Vorn sind die großflächigen, fünfeckigen Scheinwerfereinheiten in 4 klar ausgeformte Einsätze für die seitlichen Positionsleuchten, die Haupt- und Fernscheinwerfer sowie die blau getönten Blinkerbirnen unterteilt. Die Nebelleuchten finden weiter unten im Stoßfänger Platz.

Interieur

Mit 7 Sitzen für den gelegentlichen Gebrauch und größerem Ladevolumen ist der QASHQAI+2 noch vielseitiger als sein bereits sehr praxisfreundlicher kleiner Bruder. Doch legte Nissan auch hohen Wert auf ein angenehmes Innenraum-Ambiente.

Auf einen Blick:

  • 7 Sitze allzeit an Bord
  • Leichter Umklappmechanismus
  • Verschiebbare 2. Sitzreihe
  • Lehnen aller Sitze umklappbar
  • Viele praktische Ablagemöglichkeiten

Ebenso wie das Exterieur-Design des QASHQAI+2 mit einer Reihe von Kontrasten arbeitet, hat Nissan auch den Innenraum als Kombination aus Praxisfreundlichkeit und Fahrerfokussierung gestaltet.

Aus der Perspektive des Fahrers ähnelt das Interieur daher mehr einem Cockpit. Alle Bedienelemente sind um ihn herum gruppiert, die weit nach oben gezogene Mittelkonsole sorgt für eine klare Trennung zum Beifahrer.

Neben einer Aussparung für die Handbremse auf der Fahrerseite umfasst die bis zwischen die Sitze heruntergezogene Konsole 2 Getränkehalter, eine Verstaubox mit integrierter und längs verschiebbarer Armauflage, einen AUX-Anschluss für den Betrieb von MP3-Spielern und – bei den Versionen mit Allradantrieb – den Drehschalter für das ALL-MODE-4×4-System.

Direkt im Blickfeld des Piloten sitzen unter einer hutzenartigen Verkleidung das Kombi-Instrument sowie das runde Display des Bordcomputers. Die meisten Kontrollschalter sind ergonomisch günstig im Bereich der Mittelkonsole untergebracht – entweder oberhalb des Schalthebels oder unterhalb der beiden mittleren, mit Chromzierringen eingefassten Luftaustrittsdüsen. Die Audio-Funktionen, der Bordcomputer, die Bluetooth®-Verbindung und die optionale Geschwindigkeitsregelanlage werden über Lenkradtasten gesteuert.

Weiße LEDs beleuchten die klar gezeichneten Analoganzeigen bei Tag und Nacht. Dagegen illuminiert ein neuer Orange-Ton das zwischen Tachometer und Drehzahlmesser sitzende Bordcomputer-Display, die Schalter der elektrischen Fensterheber sowie die Bedientasten für die Audioanlage und das Navigationssystem. Doch auch die indirekte Ausleuchtung von Teilen der Kabine erfolgt – in hochwertiger ausgestatteten Versionen – mittels dieser sanften und entspannend wirkenden Farbe.

Fahrer- und Beifahrerzonen mit unterschiedlichem Ambiente

Wie bereits im QASHQAI hat Nissan auch im +2 die unterschiedlichen Zonen – Cockpit links, Lounge rechts – durch unterschiedliche Oberflächen und Materialien voneinander abgehoben. Hat der Armaturenträger vor dem Beifahrer eine betont glatte und weiche Anmutung, trägt er im linken Bereich eine auffällige Maserung.

Nissan bietet den QASHQAI+2 in den Ausstattungsstufen Visia, Acenta und Tekna an. Die Topversion Tekna genießt ab Werk das Privileg einer Lederpolsterung in 2 Ausführungen: Schwarze Polster und technisch wirkenden Details oder eine Kombination „Black/Chocolat“ mit auffallenden Kontrastnähten und silbernen Akzenten.

Das größte Plus des QASQHAI+2 ist jedoch die 3. Sitzbank, welche die Fahrt mit bis zu 7 Personen ermöglicht. Die 2 zusätzlichen Sitzgelegenheiten sind für Kinder oder Erwachsene bis 1,60 m Größe ausgelegt und lassen sich bei Nichtgebrauch im Verhältnis 50:50 getrennt umlegen und komplett im Boden verstauen.

Die Rückenlehnen der 3. Sitzreihe sind 7-fach in der Neigung einstellbar und klappen zusammen mit dem übrigen Sitz so um, dass eine komplett glatte Ladefläche entsteht. Dazu genügt ein kurzes Ziehen an einer Schlaufe, denn auch die Kopfstützen können dabei montiert bleiben.

 

2017-07-07T11:49:26+00:00

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